Mit den Gedanken um die Wette (Das Schneeflockensystem III)

So. Nach 1 ½ Monaten ein Fazit.

Fazit? Jetzt erst? Jetzt schon?

Naja. Positiv wird dieser Post nicht. Wer also Rückschläge nicht verkraftet, sollte jetzt nicht weiter lesen. (Dann sollte ich das auch nicht, oder?)

Was habe ich geschafft? Ich habe 5 verschiedene Tabellen zu 3 verschiedenen Büchern. Keine davon ist fertig. Meine Bachelorarbeit wirft mit Fachliteratur nach mir und mit meinem letzten Uni-Projekt gerate ich in diesem Moment in Verzug. Um mal über Ecken zu denken, wollte ich ein paar meiner Gedichte zu Lyrikwettbewerben schicken, habe aber schon bei der ersten Einsendung gekniffen. Mein Masterstudienplatz wartet unterdessen auf meine Bewerbung und Hund und Haushalt fühlen sich vernachlässigt.

Juhu!? Ich laufe mit meinen Gedanken um die Wette. Ich möchte alles gleichzeitig – neu ist das nicht, aber langsam bin ich wirklich überfordert. Ich nehme mir für die nächsten Tage eine einzige Sache vor, doch dann fällt mir nur zu allen anderen etwas ein.

Morgen werde ich meinem Rücken zuliebe mal wieder beim Yoga erscheinen. Vielleicht lösen gelöste Gelenke auch verkrampfte Hirnwindungen! Dann melde ich mich wieder.

Nur Mut! Und danke, dass ihr mir zuhört!

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Der beste Freund der Autoren

Zum Frühstück gab es heute einen interessanten Artikel:

Lies mal

Kann man sich darauf verlassen, dass ein solcher Korrekturleser den Geist des eigenen Romans voll und ganz nachvollziehen kann? Vielleicht müsste man mehrere solche Helfer aufsuchen. Hat irgendjemand Erfahrungen damit?

Diese Fragen habe ich mir auch schon mal gestellt, nämlich als ich überlegte, ~hier~ zu studieren. Verliert man sich nicht selbst, wenn man beim Schreiben nur versucht, es anderen recht zu machen? Was grenzt dann die Schreibwerkstatt noch von anderen Lebensbereichen ab?

Letztendlich studiere ich jetzt Germanistik und habe durch die intensive Auseinandersetzung mit anderen Autoren auch eine Menge über mich selbst gelernt. Das Schreiben von Hausarbeiten lässt einem natürlich kaum Spielraum. Aber wenn ich mir meine Notizen der letzten Semester anschaue, stelle ich fest, dass ich doch ganz schön viel denke. Und das motiviert!