Ein klitzekleines bisschen Werbung für Hans-Werner Sahm

Inspiration kann man überall finden. So kitschig es klingt, ich finde sie meist, wenn ich nicht nach ihr suche.

Hans-Werner Sahm

(c) Hans-Werner Sahm

Im Fall von Hans-Werner Sahm fand ich sie auf der Suche nach billigen Restposten-Einrichtungsgegenständen für meine erste eigene billige Wohnung. Ein Diese-Bilder-sind-so-zerknittert-die kauft-eh-keiner- mehr-für-mehr-als-ein-oder-zwei-Euro-Grabbeltisch ließ mich diesen tollen Maler entdecken. Vielen Dank für die Inspiration, Herr Sahm!

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Das Ding mit den Guillemets

Schon gewusst? Diese Piepsis  hier: »…« bzw. ›…‹ verwendet man in der Schweiz so: «…» bzw. ‹…›

Muss das Lektorat die Dinger dann alle rot anstreichen, oder verkraften die Schweizer das?

Weil ich die Beispielsätze bei Wikipedia so nett finde, poste ich das mal:

●   Andrea fragte mich: „Hast du Grass’ ‚Blechtrommel‘ gelesen?“
     (in Deutschland und Österreich, deutsch)
   Andrea fragte mich: »Hast du Grass’ ›Blechtrommel‹ gelesen?«
     (Guillemets in Deutschland und Österreich)
   Andrea fragte mich: «Hast du Grass’ ‹Blechtrommel› gelesen?»
     (Guillemets in der Schweiz, ohne Abstände)
   Andrea me demanda : « As-tu lu ‹ Le Tambour › de Grass ? »
     (Guillemets in Frankreich, mit Abständen)
   Andrea fragte mich: „Hast du Grass‘ ‚Blechtrommel‘ gelesen?“
     (Schreibmaschinensatz)

Der beste Freund der Autoren

Zum Frühstück gab es heute einen interessanten Artikel:

Lies mal

Kann man sich darauf verlassen, dass ein solcher Korrekturleser den Geist des eigenen Romans voll und ganz nachvollziehen kann? Vielleicht müsste man mehrere solche Helfer aufsuchen. Hat irgendjemand Erfahrungen damit?

Diese Fragen habe ich mir auch schon mal gestellt, nämlich als ich überlegte, ~hier~ zu studieren. Verliert man sich nicht selbst, wenn man beim Schreiben nur versucht, es anderen recht zu machen? Was grenzt dann die Schreibwerkstatt noch von anderen Lebensbereichen ab?

Letztendlich studiere ich jetzt Germanistik und habe durch die intensive Auseinandersetzung mit anderen Autoren auch eine Menge über mich selbst gelernt. Das Schreiben von Hausarbeiten lässt einem natürlich kaum Spielraum. Aber wenn ich mir meine Notizen der letzten Semester anschaue, stelle ich fest, dass ich doch ganz schön viel denke. Und das motiviert!

Was mach ich eigentlich hier?

Hallo lieber Leser.

Was mach ich eigentlich hier?, fragte ich mich, als ich mich bei WordPress registrierte, um der Bloggerkultur eine letzte Chance zu geben. Und ich frage mich erneut, während ich diese Zeilen schreibe.

Ich arbeite derzeit an einem Kinderbuch, das ich schon seit Jahren veröffentlichen möchte. Nur kann ich mich schwer aufraffen. Es kommen viele Fragen auf mich zu, wie Kannst du das überhaupt? und Hast du genügend Zeit dafür?, die ich noch nicht beantworten kann.

Nebenbei versuche ich mich auch an meinem ersten Roman. Ob das klug ist, weiß ich auch noch nicht. Die Geschichte in meinem Kopf ließ mich jedoch nicht mehr los und schrie Fang endlich an zu schreiben!

Dieser Blog könnte eine Schreibübung werden. Oder ein Kummerkasten (auch für dich, lieber Leser!). Oder… Ich weiß es noch nicht :)